Biolandwirtschaft - Unser Rinder

Murbodner Rinder auf der WeideMurbodner Rinder auf der WeideMurbodner Rinder auf der Weide

Auf unserem Hof wird seit über 40 Jahren Mutterkuhhaltung betrieben.
Das heißt, dass die Kälber ständig bei der Mutter bleiben und Milch trinken können so viel und so oft sie wollen.

Seit über 20 Jahren beschäftigen wir uns mit der Murbodner Rinderrasse. Ursprünglich war diese hier in der Obersteiermark beheimatet. Diese Rasse zählt zu den aussterbenden Rinderrassen.

Wir haben zwischen 40 und 45 Kühe mit deren Kälbern, sowie einen Stier namens Hanno.

Wir erzeugen das Markenprodukt Styria Beef und vermarkten dies ab Hof.

Spezielle Merkmale der Murbodner Rasse:

  • Farbe ist semmelgelb bis fuchsrot
  • das Flotzmaul ist schwarz mit heller Schnippe auch Herzl genannt
  • Hornspitze und die Schwanzquaste ist dunkel bis schwarzgrau
  • Klauen sind ebenfalls dunkel pigmentiert, sehr hart und widerstandsfähig

Unsere Tiere sind von Anfang Mai bis Ende Oktober auf der Weide oder auf der Schneealm.

Gemeinsam mit den Rindern anderer Bauern werden ca. 40 Stück unserer Tiere im Sommer auf die Schneealm getrieben.

Murbodner Rinder im offenen StallMurbodner Rinder beim Almauftrieb auf die Schneealm

 

Styria Beef Beschreibung

2 Kälber auf der Weide

Das zarte Fleischerlebnis aus biologischer Landwirtschaft birgt für Qualität wegen:

  • österreichischer Herkunft
  • heimischem Futter
  • laufender Qualitätskontrollen
  • Kontrollen durch unabhängige Organe

Von der Bio-Beef Gesellschaft mbH wurde in Zusammenarbeit mit den Styria Beef Biobäuerinnen und Biobauern eine Rezeptmappe für alle Styria Beef Konsumenten zusammengestellt. Diese ist auch bei uns erhältlich.
Von uns stammen zum Beispiel die Rezepte für eine Leberroulade als Suppeneinlage und ein gefüllter Honig-Mostbraten in der Kategorie Braten/Schmorren.

Preise

Preise in €/kg

 

10 kg Mischpaket135,00 €

5 kg Mischpaket70,00 €

Lungenbraten60,00 €

Beiried36,00 €

Rostbraten31,00 €

Hüferscherzl25,00 €

Schnitzel im Ganzen18,00 €

Schnitzel gschnitten22,00 €

Tafelspitz28,00 €

Tafelstück17,00 €

Braten17,00 €

Suppenfleisch11,00 €

Brustkern14,00 €

Gulasch13,00 €

Faschiertes11,00 €

Wadschunken13,00 €

Leber, Herz7,00 €

Wangerl17,00 €

Lunge2,00 €

Zunge14,00 €

Schlepp12,00 €

Spareribs17,00 €

1/2 Beef ohne Knochen11,50 €

Knochen2,00 €

Suppeneinlagen (Leberknödel, Leberrolade, Lungenstrudel) pro Tasse4,00 €

Preise ohne Gewähr

Im Mischpaket enthalten:

  • Schnitzel
  • Braten
  • Faschiertes
  • Suppenfleisch
  • Tafelspitz/stück
  • Rostbraten od. Beiried
  • Gulasch
Kalb mit WinterfellRinder im Stall

Wodurch unterscheidet sich Styria-Beef vom Rind- und Kalbfleisch?

Murbodner Rinder auf der Weide

Zartheit: Styria-Beef ist besonders zart, weil es von sehr jungen Tieren stammt und ausschließlich gereift angeboten wird. Styria-Beef wird daher auch als Kalbfleischersatz verwendet.
Fasrigkeit: Styria-Beef hat eine feine Fleischfaser, da es ausschließlich von Kalbinnen und Ochsen stammt, die dazu noch sehr jung sind. Die Fleischrasse Limousin ist auch ein Garant für eine feine Fleischfaser.
Geschmack: Styria-Beef stammt von gut ausgemästeten Tieren, die gerade schon so viel Fett eingelagert haben, dass der optimale Geschmack erreicht ist.
Teilstückgröße: die Styria-Beef-Teilstücke liegen größenmäßig in der Mitte zwischen Rind und Kalb.
Farbe: Styria-Beef hat eine wunderschöne hellrote Farbe. Je älter Rinder werden, umso dunkler wird das Fleisch. Kalbfleisch ist blass rosa und an der Farbe am leichtesten zu erkennen.

Gerne verraten wir Ihnen ein paar Tipps

Faschiertes:

Faschiertes wird am besten umgehend zubereitet bzw. sollte unbedingt innerhalb eines Tages weiterverarbeitet werden.

Gut zu wissen: Welche Fleischstücke können Sie zum Sieden (Kochen) verwenden?

Murbodner Rinder auf der Schneealmweide

Tafelspitz:
Hervorragendes, feinfasriges Siedefleisch mit klassischem Fettranderl. Quillt beim Kochen auf, eine besondere Wiener Spezialität.
Hüferschwanzel:
Saftig, marmoriert; lockere Struktur, ausgezeichnet zum Sieden, Dämpfen, Dünsten und Schmoren.
Schulterscherzel:
(Schulterdeckel, Schulterblatt) Längliches, von Sehnen durchzogenes Teilstück, sehr saftig und ausgezeichnet geeignet zum Schmoren, zum Sieden, für Ragouts bzw. für Gulasch.
Kavalierspitz:
(Dünnes Schulterblatt) liegt an der Unterseite des Schulterblattes; besonders saftiges, aufquellendes Siedefleisch.
Beinfleisch:
mit Rippenknochen; sehr saftiges, beim Sieden gut aufquellendes Suppenfleisch.

Tiefkühlen I

Die Einzelprodukte sollten in der Größen-Portionierung so gewählt werden, dass sie nach dem Wiederauftauen möglichst rasch verbraucht werden. Größere Fleischteile können länger gelagert werden, als bereits portionierte Fleischstücke.
Wichtig: Die Fleischstücke bzw. Portionen müssen sehr gut verpackt werden, um ein Austrocknen des Fleisches zu vermeiden (Gefrierbrand, Gewichtsverlust bis ca. 50 % möglich!).
Wenn möglich vakuumverpackt oder in Folie eingeschweißt, bzw. in nicht zu dünnen Kunststoff oder Gefrierbeuteln. Die Fleischpakete sollten möglichst flach und gleichmäßig geformt sein, damit problemlos gelagert und umgeschichtet werden kann.
Eventuell in verpacktem Zustand auf Backblech nebeneinander vorfrieren und danach in Karton sortiert lagern.

Tiefkühlen II

Grundsätzlich sollte nur gut gelagertes bzw. im Ganzen gereiftes Fleisch tiefgekühlt werden, es sollte vorher auch nicht Vakuum verpackt gelagert worden sein. (Diese Punkte werden vom Styria-Beef ohnehin erfüllt.)
Am wirtschaftlichsten ist es, den Styria-Beef Sortiment-Karton gleich nach dem Einkauf küchenfertig zu portionieren. Größere Stücke zum Braten, Dünsten oder Sieden (Kochen), sowie Schnitzel, Rostbraten und Rouladenfleisch. Kleinfleisch für Gulasch, Ragout oder Geschnetzeltes, sowie Zuschnittfleisch zum Faschieren, dieses sollte jedoch erst nach dem Auftauen faschiert werden.
Bestandteile wie Knochen, Fett und Sehnenreste sollten für Suppen und Saucen verwendet werden.
Suppen und Saucen können gleich gekocht und anschließend in entsprechende Portionen verpackt und beschriftet werden. (Wenn möglich, nicht salzen!) Suppen und Saucen sollten aus Platzgründen stark eingekocht bzw. reduziert werden, und so als Suppen- bzw. Saucenextrakt gelagert werden.
Nach dem Auftauen entsprechend mit Wasser oder dünner Suppe aufgießen. Fertiggerichte wie Rouladen, Gulasch oder gedünstete Schnitzel sollten mit dem Saft tiefgekühlt und nicht zu lange gelagert werden.